Unsere AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen
I. Allgemeines
1. Die nachfolgenden AGB gelten für alle dem Fotografen erteilten Aufträge. Sie gelten als
vereinbart, wenn ihnen nicht umgehend widersprochen wird.
2. Lichtbilder i.S. dieser AGB sind alle vom Fotografen hergestellten Produkte, gleich in
welcher Form oder Medium sie erstellt wurden oder vorliegen (digitale Bilddaten,Negative, Dia-Positive,
Papierbilder, Still-Videos, elektronische Stehbilder in digitaler Form, Videos, usw.).
II. Urheberrecht
1. Dem Fotografen steht das Urheberrecht an den Lichtbildern nach Maßgabe des
Urheberrechtgesetzes zu.
2. Die vom Fotografen hergestellten Lichtbilder sind grundsätzlich nur für den eigenen
Gebrauch des Auftraggebers bestimmt.
3. Die Übertragung von Nutzungsrechten bedarf einer gesonderten Vereinbarung und
Vergütung.
4. Die Nutzungsrechte gehen erst über nach vollständiger Bezahlung des Honorars an den
Fotografen.
5. Der Besteller eines Bildnisses hat kein Recht, ohne Zustimmung des Fotografen das
Lichtbild zu vervielfältigen oder zu verbreiten. § 60 Urheberrechtsgesetz dient hier als
Grundlage.
6. Bei der Verwertung der Lichtbilder kann der Fotograf verlangen, als Urheber genannt zu
werden. Eine Verletzung des Rechts auf Namennennung berechtigt den Fotografen zur
Schadenersatzforderung. Ohne Nachweis eines höheren Schadens beträgt der Schadenersatz
50% des Honorars. Das Recht, einen höheren Schaden bei Nachweis geltend zu machen,
bleibt unberührt.
7. Bei allen handwerklichen Fotoarbeiten bleiben die zur Anfertigung der Aufnahmen
benötigten Werkzeuge und Hilfsmittel (wie Kontaktkopien, Daten und Zwischenprodukte) im
Eigentum des Fotografen. Eine Übertragung auf den Auftraggeber erfolgt nur gegen
gesonderte Bezahlung.

III. Vergütung
1. Für die Herstellung der Lichtbilder wird ein Honorar als Stundensatz, Tagessatz oder
vereinbarte Pauschale zuzüglich der jeweiligen gesetzlichen Mehrwertsteuer berechnet;
Nebenkosten (Reisekosten, Modellhonorare, Spesen, Requisiten, Labor- und Materialkosten,
Studiomieten, etc.) sind vom Auftraggeber zu tragen.
2. Nach Abschluss des Photoshooting von privaten Aufnahmen ist das vereinbarte Honorar in
voller Höhe zu entrichten. Gutscheine sind bei Terminabsprache vorzulegen.
Bei Auftragsarbeiten auf Rechnung, sind diese innerhalb von 10 Tagen ohne Abzug zahlbar.
3. Bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises bleiben die gelieferten Lichtbilder
Eigentum des Fotografen.
IV. Haftung
1. Der Fotograf verpflichtet sich, den Auftrag mit größtmöglicher Sorgfalt auszuführen,
insbesondere ihm überlassene Aufnahmeobjekte, Vorlagen, Filme, Displays, Layouts
sorgfältig zu behandeln. Er haftet für entstandene Schäden nur bei Vorsatz oder grober
Fahrlässigkeit. Ein über den Materialwert hinausgehender Schadenersatz ist ausgeschlossen.
2. Der Fotograf verpflichtet sich, Negative/digitale Daten sorgfältig aufzubewahren. Er ist berechtigt, falls
nichts anderes schriftlich vereinbart wurde, Negative/digitale Daten nach 2 Jahren zu vernichten. Für
Beschädigung und Vernichtung der Negative haftet er nur bei Vorsatz und grober
Fahrlässigkeit bis zum Materialwert.
3. Der Fotograf verpflichtet sich, seine Erfüllungsgehilfen sorgfältig auszusuchen und
anzuleiten. Darüber hinaus haftet er für seine Erfüllungsgehilfen nicht.
4. Der Fotograf haftet für die Lichtbeständigkeit und Dauerhaftigkeit der Lichtbilder nur im
Rahmen der Garantieleistungen der Hersteller des Fotomaterials. Er haftet nicht für
Schäden, die durch unsachgemäße Behandlung der Lichtbilder entstehen.
5. Der Fotograf ist berechtigt, Fremdlabors zu beauftragen. Er haftet nur für eigenes
Verschulden und nur für vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten. Über den
Materialwert hinausgehender Schadensersatz ist ausgeschlossen.
6. Retuschen und Kaschierarbeiten erfolgen ausschließlich auf Kosten und Gefahr des
Auftraggebers.
7. Die Versendung von Filmen, Lichtbildern und Vorlagen erfolgt auf Kosten und Gefahr des
Auftraggebers.
8. Beanstandungen, gleich welcher Art, sind innerhalb von 6 Tagen schriftlich beim
Fotografen zu machen. Danach gelten die Lichtbilder als mangelfrei angenommen.

V. Nebenpflichten
1. Der Auftraggeber versichert, daß er an allen dem Fotografen übergebenen Vorlagen das
Vervielfältigungs- oder Reproduktionsrecht besitzt. Ersatzansprüche Dritter, die auf die
Verletzung dieser Pflicht beruhen, Trägt der Auftraggeber.
2. Der Auftraggeber verpflichtet sich, die Aufnahmeobjekte rechtzeitig zur Verfügung zu
stellen und unverzüglich nach der Aufnahme wieder abzuholen. Holt der Auftraggeber nach
Aufforderung die Aufnahmeobjekte nicht spätestens nach 2 Werktagen ab, ist der Fotograf
berechtigt, gegebenenfalls Lagerkosten zu berechnen oder bei Blockierung seiner
Studioräume die Gegenstände auf Kosten des Auftraggebers auszulagern.
3. Der Auftraggeber verpflichtet sich, die Aufnahmegegenstände gegen Beschädigung,
Verlust, Diebstahl, etc. zu versichern.
VI. Leistungsstörungen, Ausfallhonorar
1. Hat der Auftraggeber dem Fotografen keine ausdrücklichen Weisungen hinsichtlich der
Gestaltung der Lichtbilder gegeben, so sind Reklamationen hinsichtlich der Bildauffassung
sowie der künstlerisch-technischen Gestaltung ausgeschlossen. Wünscht der Auftraggeber
während oder nach der Aufnahmeproduktion Änderungen, so hat er die Nebenkosten zu
tragen. Der Fotograf behält den Vergütungsanspruch für bereits begonnene Arbeiten.
2. Überlässt der Fotograf dem Auftraggeber mehrere Lichtbilder zur Auswahl, hat der
Auftraggeber die nicht ausgewählten Lichtbilder innerhalb einer Woche auf eigene Kosten
und Gefahr zurückzusenden. Für Verlust oder Beschädigung kann der Fotograf
Schadenersatz bis zur Höhe seines Honorars und der entstandenen Kosten verlangen.
3. Wird ein Auftrag ohne Verschulden des Fotografen nicht ausgeführt, so steht ihm ein
Ausfallhonorar in Höhe von 50% des vereinbarten Honorars zu. Aktuell werden 30 % der
Vorkasseleistung als Ausfallhonoar berechnet.
4. Verzögert sich die Durchführung des Auftrages aus Gründen, die der Auftraggeber zu
vertreten hat oder infolge höherer Gewalt oder Witterungseinflüssen, so kann der Fotograf
eine angemessene Erhöhung des Honorars verlangen. Bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit
des Auftraggebers kann er auch Schadensersatzansprüche geltend machen.
VII. Datenschutz
Zum Geschäftsverkehr erforderliche personenbezogenen Daten des Auftraggebers können
gespeichert werden. Der Fotograf verpflichtet sich, alle ihm im Rahmen des Auftrags bekannt
gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln.
VIII. Schlußbestimmungen
1. Erfüllungsort und Gerichtstand für sämtliche Streitigkeiten ist der Geschäftssitz des
Fotografen.
2. Die Unwirksamkeit einer der vorstehenden Bedingungen berührt die Geltung der übrigen
Bestimmungen nicht.